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Pressemitteilung des Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vom 20. November 2017 Bild

Von links nach rechts:

1. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Leiterin des Landesamts Karin Vedder, Landrat Gerhard Wägemann, Claus Pommer (Leiter Prüfungsamt), Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle und MdL Manuel Westphal


(Foto: Werner Falk)



Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und Landrat Gerhard Wägemann informieren sich über Fortschritte beim Bayerischen Landesamt für Schule in Gunzenhausen

GUNZENHAUSEN. Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und der Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen Gerhard Wägemann überzeugten sich heute gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, Karl-Heinz Fitz, und dem Landtagsabgeordneten Manuel Westphal über die Fortschritte beim Aufbau des neuen Bayerischen Landesamts für Schule und bei der Verlagerung des Prüfungsamtes des Bayerischen Kultusministeriums nach Gunzenhausen.

Minister Spaenle: "Die Errichtung des Bayerischen Landesamts für Schule und die Verlagerung des Prüfungsamts des Kultusministeriums nach Gunzenhausen sind wichtige Bestandteile der Behördenverlagerung im Rahmen der Heimatstrategie der Bayerischen Staatsregierung "Regionalisierung von Verwaltung - Behördenverlagerungen 2015". Wir kommen dabei zügig voran. Das Landesamt für Schule wurde formell zum 1. Januar 2017 in Gunzenhausen errichtet. Mittlerweile erfüllen rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landesamt für Schule und im Prüfungsamt des Bayerischen Kultusministeriums ihre Aufgaben am Standort Gunzenhausen. Für die rasche Umsetzung der Behördenverlagerung danke ich den Verantwortlichen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, der Stadt Gunzenhausen und auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der staatlichen Schulverwaltung, die hier künftig ihre Aufgaben wahrnehmen."

Minister Spaenle verwies bei dem Termin auf den arbeitsmarktpolitischen Effekt der Behördenansiedlung in Mittelfranken: "Im Rahmen der Behördenverlagerung, die auch die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern als Außenstelle des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege und die Ansiedlung des Limeskoordinators in Weißenburg umfasst, werden insgesamt rund 150 Arbeitsplätze im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen neu angesiedelt."

"Landesamt als Kompetenzzentrum für ganz Bayern"

Das Bayerische Landesamt für Schule wird mit seinem Aufgabenprofil sukzessive zu einem "Kompetenzzentrum für ganz Bayern" wachsen. Zu den vielfältigen Aufgaben des Landesamts gehören bei Vollausbau z. B. die Aufgaben:

Bis zum Jahresende 2018 erwartet Minister Spaenle eine Verdoppelung dieser Anzahl auf knapp 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

"Ich freue mich, dass das Landesamt für Schule mit Sitz in Gunzenhausen zu einem bayernweiten Kompetenzzentrum anwachsen wird und damit die Region Altmühlfranken repräsentiert und gestärkt wird", so Landrat Gerhard Wägemann.

Parallel zur Verlagerung von landesweiten Aufgaben nach Gunzenhausen und der Erhöhung der Zahl der Mitarbeiter wird das Gebäude hier in der Stuttgarter Straße räumlich ausgebaut. Die Verhandlungen über eine dauerhafte Unterbringung in staatseigenen Räumlichkeiten und die damit verbundenen Grundstücksangelegenheiten werden von der Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) geführt.

Dr. Ludwig Unger, Tel. 089-21862105 (Pressesprecher des Kultusministeriums)


Zentrales Vergabeverfahren für Berufsintegrationsklassen


An beruflichen Schulen können berufsschulpflichtige Asylbewerber, Flüchtlinge und andere junge Menschen, die einen vergleichbaren Sprachförderbedarf haben (z.B. neu zugezogene EU-Ausländer) Berufsintegrationsklassen besuchen, die insbesondere der Vermittlung und Vertiefung von Deutschkenntnissen dienen und den Einstieg in das berufliche Bildungssystem ermöglichen sollen. In diesen Berufsintegrationsklassen übernehmen externe Kooperationspartner einen Teil des Unterrichts sowie die sozialpädagogische Betreuung. Seit 01.09.2017 hat das Bayerische Landesamt für Schule die Aufgabe, für staatliche berufliche Schulen bayernweit die für die Gewinnung der Kooperationspartner erforderlichen Vergabeverfahren (Ausschreibung, Vergabe und Abwicklung) durchzuführen.

Weitere Informationen:

Bekanntmachung über die Zuständigkeit für das Vergabeverfahren bei Kooperationsverträgen im Bereich der staatlichen beruflichen Schulen

Hinweise zu den kooperativen Berufsintegrationsklassen



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Ältere Meldungen



PRESSEMITTEILUNG 08. August 2017

Aufbau des Bayerischen Landesamts für Schule schreitet voran - Zeugnisanerkennungsstelle nimmt Tätigkeit in Gunzenhausen auf

GUNZENHAUSEN. Der Aufbau des zum 01.01.2017 neu errichteten Bayerischen Landesamts für Schule schreitet weiter voran: Im Rahmen der Behördenverlagerung haben vor wenigen Tagen die ersten Mitarbeiter der Zeugnisanerkennungsstelle für den Freistaat Bayern ihre Büros in den Räumlichkeiten des Landesamts für Schule bezogen und ihre Arbeit in Gunzenhausen aufgenommen. Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle: "Mit der Zeugnisanerkennungsstelle nimmt ein wichtiger Bestandteil des neuen Landesamts für Schule seine Arbeit auf. Der Aufbau des Landesamts kommt damit weiter zügig voran. Nach Abschluss der Verlagerung werden rund 150 krisensichere Arbeitsplätze - zusammen mit dem Prüfungsamt des Staatsministeriums in Gunzenhausen und der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Weißenburg - im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen entstanden sein: ein wertvoller Standortvorteil für die Region."

Die Zeugnisanerkennungsstelle, deren Aufgaben schrittweise von München nach Gunzenhausen verlagert werden, ist insbesondere für die Bewertung von außerbayerischen schulischen Abschlusszeugnissen zuständig. Seit August werden Zeugnisbewertungen für die Länder Afrikas und Asiens, für die Länder der arabischen Welt sowie für Iran, Israel und die Türkei, für die Länder Lateinamerikas und Osteuropas ausschließlich am Standort Gunzenhausen vorgenommen.

Zu den Aufgaben der Zeugnisanerkennungsstelle gehören z.B.:
- im Bereich der Hochschulreifen und Fachhochschulreifen die Bewertung von deutschen außerbayerischen und ausländischen Bildungsnachweisen, soweit die bayerische Hochschule nicht selbst entscheiden kann,
- im Bereich der mittleren Schulabschlüsse die Bewertung von deutschen außerbayerischen und ausländischen Bildungsnachweisen, soweit die aufnehmende Schule nicht selbst entscheiden kann,
- die Erteilung von Auskünften und Beratung im Zusammenhang mit der Bewertung von außerbayerischen schulischen Bildungsnachweisen.

Seit Ende 2016 bereitet ein Aufbauteam unter der Leitung von Regierungsdirektorin Karin Vedder die Verlagerung von Aufgaben an das Landesamt für Schule vor. Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2017 haben Mitarbeiter der Qualitätsagentur am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung sowie der Bayerischen Landesstelle für den Schulsport in Gunzenhausen zu arbeiten begonnen. Mit den zum 1. August verlagerten Aufgaben der Zeugnisanerkennungsstelle ist nun ein wichtiger Bereich hinzugekommen. Noch in diesem Jahr sollen weitere Aufgaben nach Gunzenhausen verlagert werden.

Im Rahmen der Behördenverlagerung werden insgesamt rund 150 Stellen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen neu angesiedelt. Die Errichtung des Bayerischen Landesamts für Schule ist ein wichtiger Bestandteil der vom Bayerischen Ministerrat beschlossenen Heimatstrategie "Regionalisierung von Verwaltung - Behördenverlagerungen 2015".

Pressemitteilung vom 10.03.2017
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Von links nach rechts:
1. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, komm. Leiterin des Landesamts Karin Vedder, Landrat Gerhard Wägemann und MdL Manuel Westphal
(Foto: Abgeordnetenbüro Westphal)


Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vom 10.03.2017:

Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle und Landrat Gerhard Wägemann informieren sich über die Fortschritte beim Aufbau des Bayerischen Landesamts für Schule in Gunzenhausen

GUNZENHAUSEN/MüNCHEN. Heute wurden Bayerns Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle und der Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen Gerhard Wägemann in Gunzenhausen von der Leiterin des Aufbauteams, Regierungsdirektorin Karin Vedder, über die Fortschritte beim Aufbau des neuen Bayerischen Landesamts für Schule informiert. Minister Spaenle und Landrat Wägemann wurden begleitet vom Ersten Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, Karl-Heinz Fitz, sowie von MdL Manuel Westphal. Im Rahmen der Behördenverlagerung werden insgesamt rund 150 Arbeitsplätze im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen neu angesiedelt.

Die formelle Errichtung des Bayerischen Landesamts für Schule trat zum Jahresbeginn in Kraft, die Vorarbeiten für die Verlagerung der Aufgaben und die Aufnahme des Betriebs in Gunzenhausen kommen gut voran. Ein vierköpfiges Aufbauteam hatte noch im November 2016 seine Tätigkeit vor Ort in der Stuttgarter Straße aufgenommen und trifft Vorbereitungen für den Dienstbetrieb beim Bayerischen Landesamt für Schule", so Minister Spaenle. Er ergänzte: "Mittlerweile haben die ersten Mitarbeiter der Qualitätsagentur des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung ihre Arbeitsplätze bezogen. Ab Mai werden auch erste Aufgaben der Bayerischen Landesstelle für den Schulsport von Gunzenhausen aus erledigt, im August beziehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zeugnisanerkennungsstelle in Gunzenhausen ihre Büros. Ab September wird die Vergabe der pädagogischen Mitarbeit in Berufsintegrationsklassen an externe Kooperationspartner von Gunzenhausen aus erfolgen. Damit beginnt auch die Verlagerung von Aufgaben an das Landesamt."

"Ich freue mich, dass der Freistaat Bayern im Rahmen der Behördenverlagerung strukturschwache Regionen stärkt und deshalb im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 150 neue Arbeitsplätze entstehen. Dadurch erhalten Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis die Möglichkeit für ein Bayerisches Ministerium wohnortnah zu arbeiten.", so Landrat Gerhard Wägemann.

Zu den Aufgaben des Bayerischen Landesamts gehören z. B.:

In räumlichem Zusammenhang mit dem Landesamt soll auch das Prüfungsamt des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissemschaft und Kunst einen Dienstsitz in Gunzenhausen erhalten.

"Die Errichtung des neuen Bayerischen Landesamts für Schule ist ein wichtiger Bestandteil der vom Bayerischen Ministerrat beschlossenen Heimatstrategie "Regionalisierung von Verwaltung - Behördenverlagerungen 2015". Zu dieser gehört auch die Einrichtung der Landesstelle für nichtstaatliche Museen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, konkret in Weißenburg. Diese Abteilung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege hat ebenso wie der Limeskoordinator den Dienst bereits in Weißenburg aufgenommen", so Minister Spaenle mit Blick auf den Gesamtkontext.

Dr. Ludwig Unger, Tel. 089-21862105 (Pressesprecher des Kultusministeriums)


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Das Team des Landesamts von links nach rechts:
Arno Dernerth, Simone Gebhardt, Lisa Schuler, Karin Vedder (komm. Leiterin), Prof. Dr. Sandy Taut (Qualitätsagentur), Roland Seifert (Qualitätsagentur)
(Foto: Altmühl-Bote/Jürgen Eisenbrand)